Wie die Mimik deine Gefühle beeinflusst?

Unser Körper und unsere Gefühlswelt sind untrennbar miteinander verknüpft.

Wie innen so außen. Wie außen so innen. Seit einiger Zeit ist das auch wissenschaftlich bewiesen.

Eigentlich wussten die Menschen das schon immer. Es scheint nur, die moderne Welt verdrängt die einfachsten und grundlegendsten Dinge des Lebens. Oder vergisst sie, in der Hektik des Alltags.

Zum Glück gibt es aber immer mal wieder neugierige Wissenschaftler die diese Zusammenhänge genauer betrachten. Und so findet das vergessene Wissen wieder zurück in unsere Welt.

Bevor ich dir ein paar phantastische Übungen zeige, die dein schönestes Lächeln zum Vorschein bringen, möchte ich dich in ein paar sehr interessante Hintergründe einweihen.

Alle Menschen, vom westlichen Stadtmensch bis zum Dschungelkönig im Regenwald, kennen 7 Grundemotionen. Diese drücken sich in der Mimik und in der körperlichen Reaktion, überall gleich aus. Diese Emotionen werden von (fast) allen Menschen bei Anderen erkannt. Außer es liegen schwerwiegende psychische Erkrankungen vor. Autisten, Soziopathen oder Psychopathen können das nicht. Aber wir gehen jetzt vom gesunden Menschen aus.

Ein bedeutender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Emotions- und Mimikforschung ist: Paul Ekman. Er beschreibt 7 Basisemotionen.

Das sind: Angst, Überraschung, Ekel, Ärger, Verachtung, Trauer und Freude.

Jedes Gefühl löst bestimmte Prozesse im Körper aus.

Diese körperlichen Reaktionen sind uns angeboren. Bei Angst schütten wir z.B. Stresshormone aus, die unseren Kreislauf aktivieren. Im Falle einer Gefahr könnten wir dann sehr viel schneller wegrennen.

Das kann uns das Überleben sichern. Das bedeutet jedoch auch, dass Stresshormone, die nicht körperlich abgebaut werden, erheblichen Schaden anrichten und uns krank machen.

Wenn du mal wieder in einer Situation bist, in der du dich ärgerst, beobachte deine Mimik.

Du wirst feststellen, dass deine Augenbrauen nach unten und nach innen gezogen sind.

Die Lippen aufeinander gepresst oder zumindest angespannt sind.

Wenn es dir dann gelingt, dein Gesicht zu entspannen, vor allem die Augenbrauen, dann wirst du merken: Mit entspannten Augenbrauen ärgert es sich nicht gut.

Wenn wir Freude empfinden, gehen unsere Mundwinkel nach oben. Ohne diese körperliche Reaktion freut es es sich nicht gut. Auch das kannst du im Selbsttest ausprobieren.

Unser Körper reagiert auf unsere Mimik mit dem passenden Gefühl.

Das können wir positiv nutzen.

Wenn wir nicht gut drauf sind und die Mundwinkel nach unten hängen, sollten wir uns dazu bringen, die Mundwinkel in eine “Lächelposition“ zu bekommen. Denn darauf schickt unser Körper die zugehörige Emotion. Mit dem Resultat, dass es uns besser geht.

Wir empfinden Freude, Glück, Begeisterung, Zufriedenheit.

Doch wie soll das gehen?

Ich gebe ehrlich zu, die Empfehlung bei Ärger auf das stille Örtchen zu gehen, die Mundwinkel mechanisch nach oben zu ziehen und zu grinsen, klappt bei mir nicht.

Wenn ich mir jedoch sage: “Ich mache jetzt eine Gesichtsyoga Übung!“. Dann geht das bei mir viel besser. Vielleicht klappt das bei dir auch!

Wie du ein unwiderstehliches Lächeln trainierst und deine Stimmung verbessern kannst?

Zeige ich dir in diesem Video: 

Mehr lesen? Hier gibt es noch mehr Lesefutter:

Ist jetzt alles futsch?

Gestern musste ich mich ganz schön überwinden, denn: Ich habe etwas zerstört, das intakt war. An dem ich lange gearbeitet habe. Ob mir das Neue gelingt? Wusste ich nicht. Also mal kalt duschen und über den eigenen Schatten springen.

Der Zettel am Kühlschrank

Seitdem begleitet mich der Spruch und er hat mir oft geholfen. Nämlich dann: Wenn ich das Gefühl hatte: Ich stecke fest. Komm nicht voran. Wenn mir alles zu lange dauerte. Und letzten Monat ist etwas passiert, was ich mir so lange gewünscht habe.

Feuerwehrmann

Er ist ein völlig anderer Mensch geworden. Jemand mit Verstand und Tiefe. Eine Persönlichkeit. Jemand, mit dem ich mich gerne unterhalte. Wie war das möglich?

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