Besser einschlafen

Nie wieder schlaflose Nächte. Ausgeschlossen durchtanzte Nächte, die müssen ab und an mal sein!

Jeden Abend entspannt einschlafen und ausgeruht und gut gelaunt am Morgen aufwachen. Das wünschen wir uns alle!

Meine besten Tricks erfährst du in diesem Video:

Es gibt einfach Zeiten im Leben, da stehst du vor großen Herausforderungen, hast eine wichtige Aufgabe zu lösen oder eine Entscheidung zu treffen. Du ärgerst dich über irgend etwas oder über irgend jemanden. Im Kopf spielst du dann die Situation durch, immer und immer wieder. Ach hätte ich doch so geantwortet. Ach hätte ich doch besser dies getan…

Das Gedankenkarussell läuft, du rolltst dich von einer Seite zur anderen und obwohl du eigentlich schlafen möchtest, kommst du einfach nicht zur Ruhe. Doch je mehr du dich darüber ärgerst, umso weniger ist an Schlaf zu denken und am Horizont wird es schon langsam wieder hell …

Ich kenne solche Nächte auch, leider! Jedoch immer seltener!

Ich habe es schon lange nicht mehr erlebt, dass ich am nächsten morgen total kaputt aufgewacht bin. Oder sogar das Gefühl hatte, überhaupt nicht geschlafen zu haben. Denn ich habe einige Strategien entwickelt, um in in solch aufwühlenden Nächten, doch noch zur Ruhe zu finden.

Mein erster Trick:

Ich habe festgestellt: Wenn ich nicht einschlafen kann, sind meine Muskeln im Gesicht angepannt und das bemerke ich tatsächlich erst, wenn ich mich gezielt darauf konzentriere.

Es ist sehr hilfreich jeden Bereich des Gesichtes einzeln wahr zu nehmen und dann bewusst zu entspannen.

Ich beginne als erstes bei der Stirn, gehe dann zu den Augenbrauen, zu den Augen, zu den Schläfen, den Wangen, zum Mund, zum Kinn, zu den Ohren.

Und ganz wichtig: Zum Kiefermuskel.

Wenn du einschlafen möchtest, ist es überhaupt nicht sinnvoll “die Zähne zusammen zu beißen“. Der Kiefermuskel ist unser Stress-Muskel der häufig viel zu verkrampft ist und der sehr sensibel auf Stress und Ärger reagiert.

Das macht vielerlei Probleme: Nackenverspannung, Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen. Lerne ein Gefühl für das eigene Gesicht zu bekommen. Dann spürst du tatsächlich, wie sich angespannt und wie sich entspannt anfühlen. Das ist gold wert!

Das bewusste Entspannen geht natürlich auch mit dem gesamten Körper.

Hier ist meine Empfehlung bewusst auf die Hände zu achten.

Die werden häufig nicht beachtet. Sie sind jedoch besonders oft verkrampft, denn die Hände spiegeln sehr genau unsere mentale Verfassung wieder. Konzentriere dich deshalb auf jeden einzelnen Finger und enspanne und lass im wahrsten Sinne des Wortes alles was dich beschäftigt los.

Mein zweiter Trick:

Der Grund für schlaflose Nächte sind meistens unsere Gedanken, die sich im Kopf fest gehakt haben. Wir können dann nicht einschlafen, wenn wir gedanklich immer und immer wieder ein Thema bearbeiten.

Mir hilft dann folgende Vorstellung sehr gut:

Die Gedanken die mir in den Sinn kommen sind Schmetterlinge.

Sie lassen sich kurz nieder und flattern dann weiter zur nächsten Blüte …

So kommen und gehen die verschiedenen Gedanken und haken sich nicht fest. Der Geist beruhigt sich und schwupps bist du eingeschlummert.

Mein 3. Trick:

Häufig komme ich nicht zur Ruhe, weil ich noch so viele Dinge tun müsste und dann werden es in meinem Kopf immer mehr und mehr zu erledigende Aufgaben.

Ich denke dann … morgen… Jeder Gedanke der wieder aufkommt: … morgen …

Denn das was mich nachts beschäftigt, kann ich in diesem Moment sowieso nicht lösen und wenn es wirklich wichtig ist, kümmere ich mich eben …morgen… darum. Das entspannt ungeheuerlich, denn du kümmerst dich ja darum, aber eben … morgen.

Mein 4. Trick: Warme Füße!

Achte immer darauf, dass du mit warmen Füßen ins Bett gehst. Denn mit kalten Füßen kann man tatsächlich sehr schlecht schlafen. Ich habe es schon zu oft ausprobiert. Es geht nicht.

Deswegen habe ich mir für alle Notfälle eine Wärmflasche angeschafft, die ich mir mit ins Bett nehmen kann.

Das beste ist natürlich, die Füße sind schon angenehm warm, wenn ich mich in´s Bett kuschel. Ein paar Fußübungen helfen da wunderbar oder ein angenehmes Fußbad. Überhaupt, kann ich immer gut einschlafen, wenn ich mir am Abend Zeit für mich selbst nehme.

Und da bin ich schon bei meinem 5. Trick:

Widme dich den Dingen, die dir gut tun.

Pflege dich und trainiere deinen Körper.

Ich creme mich ausgiebig ein, lege eine Gesichtsmaske auf. Widme mich meinem Gesichtsyoga und Yoga Programm. Hier ist es wichtig auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und auszuprobieren was dir persönlich gefällt und gut tut.

Ich weiß natürlich, dass dies im Alltag für viele eine große Herausforderung ist. Jedoch, die Frage die du dir stellen solltest ist:

Wie wichtig ist mir das?

Für das was uns wichtig ist, haben wir immer Zeit! Das ist einfach so!

Also nehm dich selbst wichtig und kümmere und pflege dich ausgiebig. Das bist du dir selbst wert! Und auch deine Familie und dein Umfeld werden davon profitieren, wenn du ein zufriedener und erholter Mensch bist.

Die Mitte, Fiara design
Die Mitte, fiara design

Kannst du sehr oft nicht schlafen?

Dann solltest du über einige Änderungen in deinem Leben nachdenken. Denn da kann sich so einiges einschleichen, was für unseren Körper und für unseren Schlafrhythmus überhaupt nicht günstig ist.

Hier habe ich ein paar Impulse für dich:

Mein 6. Trick: Nicht so spät essen.

Mit vollgeschlagenem Bauch schläft es sich schlecht. Der Körper läuft auf Hochbetrieb. Verdauen ist ein aufwendiger Prozess. Für das Regenerieren bleiben da keine Resourcen. Deswegen ist es wichtig, dem Körper eine Auszeit, vom verdauen, zu gönnen.

Denn: Das ständige essen ist eine große Belastung für den Organismus.

Wissenschaftliche Studien haben längst gezeigt, dass der Körper erst mit dem Regenerationsprozess beginnen kann, wenn er nicht mehr verdauen muss.

Deswegen ist das intermittierende fasten so gesund.

Hier wird eine Essenspause von 16 Stunden empfohlen. Wenn ich also 18.00 Uhr zu Abend esse, kann ich am nächsten Tag ab 11.00 Uhr frühstücken. Studien belegen den gesundheitlichen Effekt, auch wenn diese Pausen nur ein oder zwei mal in der Woche eingehalten werden.

Es lohnt sich auf jeden Fall das mal auszuprobieren. Du wirst schnell merken, dass du dich besser fühlst und eben auch sehr viel besser schlafen kannst.

Mein 7. Trick:

Angenehme und beruhigende Musik.

Musik macht ja was mit uns. Das hast du bestimmt schon gemerkt. Ich beginne z.B. bei einem fröhlichen Lieblingslied zu tanzen. Ich erinnere mich da gern an meine Großeltern die gemeinsam in solchen Situationen um ihren Küchentisch tanzten.

Musik löst Emotionen aus:

Plötzlich schmiedet man Urlaubspläne oder findet eine Antwort auf eine längst gestellte Frage. Das ist die positive Seite.

Bei stressiger, aggressiver, zerstörerischer Musik passiert dann eben ganau das mit dir: Du wirst wütend, traurig, bist unruhig und aus deinem inneren Gleichgewicht gebracht.

Deswegen schau gut, nicht nur in den Abendstunden, welcher Musik du dich aussetzt.

Vor dem schlafen empfehle ich gerne die Musik von Mozart. Mozart war ein musikalisches Genie, er bringt uns mit seiner Musik in Harmonie. Ein beruhigter und angenehm beschwingter Geist schläft auch gut.

Mein 8. Trick: Tagebuch führen.

Lass den Tag Revue passieren. Frage dich z.B.: Was ist mir heute gut gelungen? Was hat mir Freude gemacht? Welche glücklichen Momente habe ich erlebt? Wofür bin ich dankbar?

Auch Themen die dich beschäftigen, kannst du aufschreiben oder die Dinge die du am nächsten Tag erledigen willst.

Denn das Aufgeschriebene kannst du dann gedanklich los lassen und musst es nicht mit ins Bett nehmen. Somit kommst du eher zu Ruhe.

Vielleicht helfen dir meine Tricks und du kannst den einen oder anderen gut für dich nutzen. Das würde mich sehr freuen!

Erzähle mir gerne, was bei dir gut funktioniert. Vielleicht hast du auch noch einen besonderen Tipp, der noch in der Liste fehlt und den du gern mit anderen teilen möchtest?

Und nun wünsche ich viele erholsame Nächte, wohltuende Träume und ein strahlendes Lächeln auf deinem ausgeruhten Gesicht am Morgen.

Ich bin Franka, von Fiara design.

Ich finde: Dein Leben ist es wert, ein Kunstwerk daraus zu machen.

Mehr erfahren …

Weiter im Blog schmökern:

Der Rhythmus

Wir leben in einer Zeit, in der ausschließlich “die Ernte” akzeptiert wird. Weder das davor noch das danach wird ausreichend geachtet. Höher, schneller, weiter … Wie oft höre ich so dahin gesagte Sätze wie: “Man will sich ja nicht verschlechtern.”

Hauptsache Arbeit!

Der Satz der Zeit war: “Hauptsache Arbeit!“
Ein kleiner Satz, in dem so viel ungesagt blieb. Man hätte auch sagen können:
Es ist egal was für ein Scheiß du machen musst und wen das nützt. Hauptsache du verdienst Geld.
Und damit waren die Ossis im Kapitalismus angekommen.

In der Mitte … liegt die Kraft.

Das sagt man so… stimmt´s? Jeder weiß es irgendwie. Und irgendwie auch nicht, weil es schon so eine Floskel ist?

Ich finde: Es lohnt sich trotzdem, da mal genauer drüber nachzudenken.

Was ist denn die Mitte? Und warum ist die so wichtig?

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