Aus Filmen für´s Leben lernen

Ich schaue gerne gute Filme.

Für mich ist ein Film dann ein guter Film, wenn ich in die Geschichte eintauchen kann. Das ist möglich, wenn ich mit den Helden mitfühlen und mitwachsen kann. Ich möchte eine Wandlung und eine Entwicklung der Protagonisten erkennen, die schließlich zu einem guten Ende führt.

Am besten ist es, wenn ich aus dem Film eine Erkenntnis für mich und mein Leben mitnehmen kann.

Und tatsächlich ist es doch so:

In jedem erfolgreichen und guten Film wird ein Problem oder eine scheinbar aussichtslose Lage dargestellt. Die zum Besseren gewandelt werden kann, weil es Menschen gibt, die diese Veränderung herbei führen.

Diese Menschen wachsen über sich selbst hinaus. Sie sind mutig. Sie trauen sich was. Sie springen über ihren eigenen Schatten und schaffen die unglaublichsten Dinge.

Sie sind in ihrer persönlichen Entwicklung zu Helden geworden.

Doch wie kommt es dazu?

Zuerst erkennen die Menschen die Situation, weil sie sich erlauben: Selbst zu denken.

Sie beginnen Fragen zu stellen. Doch sie merken: Diese Fragen dürfen nicht gestellt werden. Trotzdem beginnen sie nach neuen Lösungen zu suchen.

Dabei werden sie behindert und sie werden sogar lächerlich gemacht.

Doch sie lassen sich davon nicht abbringen. Sie fragen und suchen weiter.

Dann werden sie verunglimpft und schlimmer Taten beschuldigt.

Doch: Sie machen weiter. Dafür werden sie immer stärker bekämpft und bestraft.

Hier könnten die Filme dann zu Ende sein.

Sind sie aber nicht.

Denn wir lieben Filme mit einem Happy End!

Also spitzt sich die Lage zu. Die Situation scheint immer aussichtloser zu werden.

Die Spannung steigt.

Wir beobachten die Protagonisten dabei:

Wie sie wichtige Entscheidungen treffen müssen.

Wie sie mit Niederlagen umgehen und wie sie sich wieder aufrappeln.

Wie sie an ihren Erfahrungen wachsen.

Und wie sie immer mehr in ihre Kraft kommen.

Sie werden sich dabei immer mehr … ihrer selbst bewusst.

Meist bekommen sie dann Unterstützung angeboten und eine helfende Hand wird gereicht. Und hier wendet sich das Blatt und damit wird die “Wende“ eingeleitet.

Es werden mehr. Die zusammen stehen. Die für einander stehen.

Die Gesicht zeigen!

Das Problem löst sich und bringt die sprichwörtliche Erlösung.

Die Menschen haben sich befreit. Sie sind dabei zu Helden geworden.

Und das ist es, was wir ein Happy End nennen.

Du denkst jetzt: Das ist nur ein Film?

Nein. Das ist das Leben!

Denn Filme werden aus dem Stoff gewebt, den wir “das Leben“ nennen.

Wie sagt man so schön:

Das Leben erzählt die besten Geschichten.

Wir müssen gar nicht lange in unserer Vergangenheit suchen, um Parallelen zu finden.

Die Grund-Fragen der Menschen bleiben immer die selben. Die persönlichen – , die zwischenmenschlichen – und die gesellschaftlichen Fragen.

Am Ende werden Frieden, Vernunft und Freiheit die Oberhand gewinnen.“ Dalai Lama

Die Helden der Vergangenheit werden gefeiert. 

Weil sie eine Änderung herbei führten und weil sie für neue Erkenntnisse sorgten.

Sie haben den Raum für eine neue Sichtweise erst geschaffen. Erst danach konnte ein Umdenken stattfinden. Die dann von anderen Menschen übernommen werden konnte. Nur so war eine Weiterentwicklung überhaupt möglich.

Die “Helden“ der Gegenwart werden bekämpft. Das war so und das ist immer noch so.

Und wenn du jetzt denkst: Das passiert heute nicht mehr. Wir leben in einer modernen Zeit. Dann möchte ich dich daran erinnern, dass genau das, die Menschen in den Generationen vor uns ebenfalls dachten.

Für jede Generation ist die Zeit, in der sie lebt, eine moderne Zeit.

Was können wir daraus lernen?

Im Film werden die Menschen dann zu Helden, wenn sie beginnen für sich und für ihr Leben Verantwortung zu übernehmen. Das passiert meistens in den Momenten, in denen die Aussichtslosigkeit am größten ist.

Also: Die Frustration so groß wird, dass sie zu einem Wendepunkt wird. An diesem Punkt beginnt der Held schließlich zu handeln und führt eine aktive Veränderung herbei.

Die dunkelste Stunde ist kurz vor dem Sonnenaufgang.

Das wussten bereits die Philosophen der Antike.

Wir entscheiden, ob wir ohnmächtig zum Opfer der Umstände werden. Oder ob wir aktiv unser Leben selbst gestalten.

Ob wir sagen Können:

Ich bestimme über mein Leben!

Franka Baddura, 24. März 2021

Gute Filme sind z.B. für mich:

  • Dirty Dancing
  • Avatar
  • Benjamin Button
  • Hüter der Erinnerung
  • Olivion
  • Momo
  • Forrest Gump
  • Braveheart
  • Troja
  • Das Leben ist schön
  • E.T.
  • Die Farbe lila
  •  The Trumen Show  
  •  Der Club der toten Dichter
  • Matrix   
  • … und es gibt zahlreiche Filme, die mich beeindruckt haben, von denen ich den Titel nicht weiß. 

Erzählt mir gerne, von euren besten Filmen.

Welche Filme haben euch geprägt? Vielleicht sogar den Blick auf euer Leben verändert? 

Herzlichst

Franka Baddura 

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